Augenoperation zur Behandlung von Fehlsichtigkeiten

Die refraktive Chirurgie versucht Fehlsichtigkeiten wie Kurz- oder Weitsichtigkeit und Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) ohne Hilfe von Brillen oder Kontaktlinsen zu korrigieren bzw. zu reduzieren. Die am häufigsten angewandte Technik der refraktiven Chirurgie ist die LASIK (laser-in-situ-Keratomileusis), bei der der Excimer-Laser eingesetzt wird. Ziel der Lasik ist es, die Hornhaut neu zu modellieren und so die Brechkraft der Hornhaut zu verändern. Die Abflachung der Hornhaut geschieht bei der Lasik im Inneren der Hornhaut. Dazu muss zuerst mithilfe eines Mikrokeratom (ein computergesteuerter Hobel) ein dünnes Scheibchen der Hornhaut zum Teil abgetrennt und hochgeklappt werden, um an das Hornhautstroma zu gelangen. Das Hornhautstroma wird dann mit Hilfe des Excimer-Lasers individuell geschliffen. Das zuvor abgetrennte Hornhautscheibchen wird nun zurückgeklappt. Es muss nicht angenäht werden, da es sich von alleine fest saugt.

Nähere Informationen unter: DR. REINKING & DR. NEFERU.

Kurzsichtigkeit Lasik

Ziel der Lasik ist es, die Hornhaut neu zu modellieren und so die Brechkraft der Hornhaut zu verändern. Zur Korrektur einer Kurzsichtigkeit wird die zentrale Hornhaut durch flächigen Abtrag abgeflacht, die Brechkraft wird also verringert.
Die Lasik wird bei Kurzsichtigkeit bis ca. -10,0 bis 11,0 Dioptrien eingesetzt.

PRK

Die PRK (Photoablative Refraktive Keratektomie) hat das gleiche Ziel wie die Lasik, nämlich die Hornhaut neu zu modellieren und somit die Brechkraft des Auges zu verändern. Anders als bei der Lasik, die die innere Hornhaut behandelt, wird bei der PRK die Hornhautverkrümmung mit Hilfe des Excimer-Lasers direkt an der Oberfläche der Hornhaut korrigiert. Die Hornhaut wird durch den Laser abgeflacht und die Brechkraft somit verringert. PRK kann bei Hornhautverkrümmungen bis ca. –3,0 Dioptrien eingesetzt werden.

 Weitere Informationen unter: DR. REINKING & DR. NEFERU

Hornhautimplantate

Eine Kurzsichtigkeit bis ca. –3,0 Dioptrien kann korrigiert werden, indem kleine, hauchdünne Halbringe aus gut verträglichem Kunststoff in den äußeren Bereich der Hornhaut eingesetzt werden. Dadurch wird die zentrale Hornhaut abgeflacht und die Kurzsichtigkeit korrigiert. Der für das Sehen so wichtige zentrale Bereich der Hornhaut wird dabei nicht berührt. Um diesen Eingriff durchführen zu können, sollte neben der Kurzsichtigkeit nicht zusätzlich eine Hornhautverkrümmung vorliegen.

Linsenimplantation

Da bei Patienten mit sehr starker Kurzsichtigkeit eine Laseroperation nicht mehr in Frage kommt, stellt die Linsenimplantation eine gute Alternative dazu dar. Mit einem Diamantmesser wird ein ca. 4 mm großer Schnitt in die Hornhaut gesetzt. Durch diese Öffnung wird eine künstliche Linse in die vordere Augenkammer geführt und dort an der Regenbogenhaut fixiert. In der Regel kann so die Kurzsichtigkeit vollständig behoben werden. In manchen Fällen ist nach dem Eingriff eine dünne Brille zur Verbesserung des Sehvermögens notwendig. Künstliche Linsen können bei Kurzsichtigkeit bis zu –10,0 Dioptrien implantiert werden.

Weitsichtigkeit Lasik

Ziel der Lasik ist es, die Hornhaut neu zu modellieren und so die Brechkraft der Hornhaut zu verändern. Um eine Weitsichtigkeit zu korrigieren, wird die Hornhaut durch ringförmigen Abtrag aufgesteilt. Somit wird die Brechkraft erhöht. Die Lasik kann bei Weitsichtigkeit bis + 5,0 Dioptrien angewandt werden.

Linsenimplantation

Da bei Patienten mit sehr starker Kurzsichtigkeit eine Laseroperation nicht mehr in Frage kommt, stellt die Linsenimplantation eine gute Alternative dazu dar. Mit einem Diamantmesser wird ein ca. 4 mm großer Schnitt in die Hornhaut gesetzt. Durch diese Öffnung wird eine künstliche Linse in die vordere Augenkammer geführt und dort an der Regenbogenhaut fixiert. In der Regel kann so die Kurzsichtigkeit vollständig behoben werden. In manchen Fällen ist nach dem Eingriff eine dünne Brille zur Verbesserung des Sehvermögens notwendig. Künstliche Linsen können bei Kurzsichtigkeit bis zu –10,0 Dioptrien implantiert werden.

Hornhautverkrümmung Lasik

Ziel der Lasik ist es, die Hornhaut neu zu modellieren und so die Brechkraft der Hornhaut zu verändern. Um eine Hornhautverkrümmung zu korrigieren, wird die Hornhaut durch flächigen Abtrag abgeflacht. Somit wird die Brechkraft wie bei der Kurzsichtigkeit verringert. Die Lasik kann bei Hornhautverkrümmungen bis ca. -5,0 Dioptrien angewandt werden.

PRK

Die PRK (Photoablative Refraktive Keratektomie) hat das gleiche Ziel wie die Lasik, nämlich die Hornhaut neu zu modellieren und somit die Brechkraft des Auges zu verändern. Anders als bei der Lasik, die die innere Hornhaut behandelt, wird bei der PRK die Hornhautverkrümmung mit Hilfe des Excimer-Lasers direkt an der Oberfläche der Hornhaut korrigiert. Die Hornhaut wird durch den Laser abgeflacht und die Brechkraft somit verringert. PRK kann bei Hornhautverkrümmungen bis ca. –3,0 Dioptrien eingesetzt werden.

Schnitttechnik

Bei Schnitttechnik, auch Keratektomie genannt, werden zwei bogenförmige Schnitte am Rand der Hornhaut gesetzt. Diese Schnitte erfolgen an der steileren Seite der Hornhautoberfläche, so dass die flachere Seite sich wölben kann. Bei einer Hornhautverkrümmung ist die Hornhautoberfläche eher „eiförmig“. Durch diesen Eingriff verändert die Hornhaut sich so, dass alle Seiten gleich gekrümmt sind, bzw. die Hornhautoberfläche kugelförmig ist. Die Hornhautverkrümmung kann so reduziert werden. Die Schnitttechnik wird hauptsächlich bei Patienten mit sehr hohen Hornhautverkrümmungen mit über + 4,0 Dioptrien durchgeführt.